Warnung – Betrugsversuche

Androhung einer Kontosperrung

Derzeit werden Privatpersonen von angeblichen Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeitern der Oesterreichische Nationalbank (OeNB) angerufen und unter Androhung einer Kontosperrung dazu aufgefordert eine gewisse Summe zu überweisen, um der Sperrung des Kontos zu entgehen. Im Display des angerufenen Telefons kann dabei auch fälschlicher Weise die Telefonnummer der OeNB angezeigt werden.

Die OeNB weist daraufhin, dass sie als Zentralbank der Republik Österreich keine Kontosperrungen von Privatpersonen bei Kreditinstituten durchführt und diese auch nicht veranlassen kann. Es handelt sich in diesen Fällen um Betrugsversuche!

Aktuell kommt es auch vor, dass Anrufer die Telefonnummer der OeNB verwenden, sich aber als Mitarbeiter der Finanzmarktaufsicht Österreich (FMA) ausgeben, um ebenfalls mit der Drohung einer Kontensperre Geldüberweisungen einzufordern. Auch dabei handelt es sich um Betrugsversuche

Empfängerinnen bzw. Empfängern solcher Telefonanrufe sollten größtmögliche Vorsicht walten lassen und gegebenenfalls die zuständigen Strafverfolgungsbehörden kontaktieren.

Falsche Telefonanrufe, angebliche Lottogewinne, etc.

Wiederkehrend geben sich Betrüger als Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter der OeNB aus und kontaktieren ihre potenziellen Opfer telefonisch. Im Display des angerufenen Telefons kann dabei auch fälschlicher Weise die Telefonnummer der OeNB angezeigt werden. Gegen Einzahlung eines bestimmten Betrages würde ein Lottogewinn ausbezahlt werden können. In anderen Fällen wird ein Betrag für ein seit Jahren laufendes Gewinnspiel eingefordert.

Auch in diesen Fällen gilt: Die OeNB zahlt keine Lottogewinne aus, wir verwalten keine Gewinnspiel-Konten. Der Anruf ist mit Sicherheit fingiert und das Opfer soll betrogen werden.

Gefälschte E-Mails

Wir weisen darauf hin, dass E-Mails im Umlauf sind, die von gefälschten OeNB-Absende-Adressen aus verschickt werden.

Derzeit werden von den Betrügern Absende-Adressen verwendet wie z.B. info@oenb.at,  posteingang@oenb.at bzw. viktoria.magdalena@oenb.at, auf deren Person auch verwiesen wird. Die versendeten E-Mails beinhalten Schadsoftware und machen die Empfängerinnen bzw. Empfänger auf eine nicht näher erläuterte Geldüberweisung aufmerksam (vermutlich, um die Betroffenen zu ermutigen auf die Anhänge zu klicken).

Wir stellen klar, dass es weder eine Geldüberweisung noch eine Frau Viktoria Magdalena in der Oesterreichischen Nationalbank gibt. Die meisten E-Mailsysteme überprüfen die legitime Urheberschaft der E-Mail technisch nicht. Leider gibt es keine Möglichkeit die Betrüger darin zu hindern gefälschte E-Mails im Namen der OeNB zu versenden.

Bitte öffnen Sie keinesfalls mitgeschickte E-Mail-Anhänge und löschen Sie das E-Mail.

Genereller Warnhinweis

Seien Sie vorsichtig bei Anrufen dieser Art. Nutzen Sie Ihren gesunden Hausverstand und gewinnen Sie Zeit. Überweisen Sie auf keinen Fall Geld bzw. händigen dies bar aus. Wenn es sich um eine angebliche Involvierung der OeNB handelt, rufen Sie uns an – 01 40420 6666 oder verständigen Sie die Polizei – 133.