200-Jahr-Jubiläum

Am 1. Juni 1816 gründete Kaiser Franz I. mit der Unterzeichnung des „Bankpatents“ und des „Finanzpatents“ die „privilegirte oesterreichische National-Bank“ und damit eine der ältesten Notenbanken der Welt. Ihr „Privileg“ war das alleinige Recht zur Ausgabe von Papiergeld, ihre Aufgabe war es, Banknoten auszugeben und auf den Wert des neuen Papiergeldes zu achten.

Auch heute noch ist es eine der Hauptaufgaben der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), als Teil des Eurosystems Preisstabilität zu gewährleisten. Zu den Kernaufgaben zählen außerdem die Versorgung der Bevölkerung mit Bargeld, die reibungslose Abwicklung des Zahlungsverkehrs, die Sicherung des österreichischen Finanzmarktes sowie die Verwaltung der Gold- und Währungsreserven. In den vergangenen 200 Jahren haben sich die Aufgaben aber vervielfältigt und der institutionelle Rahmen hat sich grundlegend geändert. Auf der neuen historischen Website der OeNB zum 200-Jahr-Jubiläum wird die Geschichte der Notenbank von einer einfachen „Zettelbank“ hin zu einer dienstleistungsorientierten unabhängigen Zentralbank beschrieben.

Begleiten Sie mithilfe unserer interaktiven Zeitleiste die Notenbank auf ihrem Weg durch die letzten 200 Jahre. Oder vergleichen Sie anhand historischer Zeitreihen das Konsumverhalten von gestern mit dem heutigen. Zwei Ende Jänner 2016 erscheinende Publikationen, eine TV-Dokumentation, die im Frühjahr 2016 ausgestrahlt wird, sowie eine Sonderausstellung im Geldmuseum der OeNB sind weitere Höhepunkte im Rückblick auf 200 Jahre Notenbankgeschichte.

Geld und Leben – 200 Jahre OeNB

Die Kurzfassung der ORF-Dokumentation zu 200 Jahre OeNB