Europas Weg zum Euro

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Österreich trat 1995 der Europäischen Union (EU) bei und war 1999 unter den Mitgliedstaaten, die den Euro als gemeinsame Währung, damals noch als „Buchgeld“, einführten. Seit dem 1. Jänner 2002 hat der Euro auch als Bargeld die nationalen Währungen der zu dieser Zeit zwölf  am Eurosystem teilnehmenden Länder abgelöst.

Inzwischen ist der Euro in 19 EU-Mitgliedstaaten offizielle Währung für mehr als 340 Millionen Menschen. Davon haben alle Länder profitiert. In Österreich hat der Euro etwa zu einer historisch niedrigen Inflation geführt. Die durchschnittliche jährliche Inflationsrate seit der Euro-Einführung betrug in Österreich 1,8 %. Vor der Währungsunion lag sie mit 3,8 % wesentlich höher. Der Euro ist also eine stabile Währung.

Auswirkungen der EU-Mitgliedschaft auf Österreichs Realwirtschaft

Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) hat dem großen Projekt der europäischen Integration eine umfangreiche Analyse gewidmet, die vor allem wirtschaftliche und polit-ökonomische Aspekte am Beispiel Österreichs beleuchtet. Dabei werden die Auswirkungen der EU-Mitgliedschaft auf die österreichische Realwirtschaft untersucht. Ganz grundsätzlich werden Nutzen und Vorteile, aber auch Probleme der europäischen Zusammenarbeit diskutiert. Die Schwerpunkte der einzelnen Kapitel liegen auf Themen wie Wirtschaftswachstum und Beschäftigung, fiskalische Beziehungen zwischen Österreich und der EU sowie die EU als Friedensprojekt und ihre demokratische Legitimation. Zudem wird auch ein Überblick über neuere empirische Studien gegeben.

Die Studie „Österreich und die europäische Integration“ steht auf der Website der OeNB als Download zur Verfügung.