Aktuell sind in Tirol schätzungsweise über 50 Mio. Stück Euro-Banknoten und über 350 Mio. Stück Euro-Münzen im Umlauf. In Vorarlberg kursieren ca. 16 Mio. Stück Banknoten und über 220 Mio. Stück Münzen. Die Banknoten kommen im Jahr ca. 3–4 Mal zur Oesterreichischen Nationalbank bzw. ihrer Tochter GSA zurück und werden auf Echtheit und Beschädigung überprüft. Diese zählt österreichweit pro Jahr 1,6 Mrd. Stück Banknoten und mehr als 2,1 Mrd. Stück Münzen.
FAQs / Häufig gestellte Fragen
Fragen zum Euro …
Wieviel Geld ist in Westösterreich im Umlauf (2012)?
Wieviele Fälschungen gab es 2012 in Tirol und Vorarlberg?
Wessen Unterschrift ist auf den Euro-Banknoten abgebildet?
Wieviele Euro-Banknoten und -Münzen sind weltweit im Umlauf?
Besteht eine Annahmepflicht für EUR 200- und EUR 500-Scheine?
Besteht eine Annahmepflicht für EUR-Münzen?
Warum haben auch Monaco, San Marino und der Vatikan eigene Euro-Münzen eingeführt?
Werden die Euro-Münzen bei der Bargeldbearbeitung nach nationalen Rückseiten sortiert?
Welche Bedeutung hat der Euro weltweit?
Kann ich meine 25 Euro Niob Münze mit einem Silberbad reinigen?
Wer stellt eigentlich die 25 Euro Niob Münzen her?
Welche Euro-Münzen (Umlauf- und Sammlermünzen) haben einen Bezug zu Tirol bzw. Vorarlberg?
Wieviel Geld ist in Westösterreich im Umlauf (2012)?
Wieviele Fälschungen gab es 2012 in Tirol und Vorarlberg?
Die Zahl der Fälschungen lag im letzten Jahr in Tirol bei 1.237 und in Vorarlberg bei 231. Im Verhältnis zum Bargeldumlauf entspricht dies – trotz Zunahme - einem Anteil von maximal 0,002%. Statistisch ist nur jede 45.000te Banknote in Westösterreich falsch, womit Tirol und Vorarlberg deutlich günstiger als der Europa-Schnitt liegen (auch hier aber nur jede 28.000te Banknote). Österreich und Tirol bzw. Vorarlberg sind aber im Europavergleich immer noch begünstigt, weil in Relation zur Wirtschaftskraft und Bevölkerung statistisch unser Anteil 2-3 Mal höher liegen müsste. Der Schaden bleibt insbesondere im Verhältnis zu anderen Delikten (Raubkopien, Diebstahl im Handel, Fälschungen von Markenartikeln oder Medikamenten) auf einem überschaubaren und geringen Niveau.
Wessen Unterschrift ist auf den Euro-Banknoten abgebildet?
Auf jeder Euro-Banknote ist die Unterschrift des Präsidenten der Europäischen Zentralbank abgebildet. Der derzeitige Präsident der Europäischen Zentralbank ist Mario Draghi. Seine Vorgänger, deren Unterschriften auf den derzeit in Umlauf befindlichen Euro-Banknoten aufscheinen, sind Jean-Claude Trichet (2003 – 2011) sowie der erste Präsident der EZB, Willem F. Duisenberg.
Wieviele Euro-Banknoten und -Münzen sind weltweit im Umlauf?
Per Ende Dezember 2012 waren über 15 Milliarden Stück Euro-Banknoten und 100 Milliarden Stück Euro-Münzen im Umlauf. Die beliebtesten Scheine sind die 50 EUR-Banknoten mit einem Anteil von über 40%, die am häufigsten verwendete Münze ist jene zu 1 Cent mit einem Anteil von einem Viertel. Der gesamte Gegenwert der Banknoten und Münzen belief sich auf knapp 940 Mrd EUR. Seit Ende 2006 liegt der EUR-Umlauf über dem des US-Dollars.
Besteht eine Annahmepflicht für EUR 200- und EUR 500-Scheine?
Gemäß § 61 Nationalbankgesetz sind die „… auf Euro lautenden Banknoten gesetzliche Zahlungsmittel.“ In Absatz 2 dieses Paragraphen ist geregelt, dass die „… Banknoten zum vollen Nennwert unbeschränkt angenommen werden müssen, soweit die Verpflichtung nicht in bestimmten Zahlungsmitteln zu erfüllen ist.“ Aus letzterem Passus den Schluss abzuleiten, dass bestimmte Nominale von Euro-Banknoten ausgenommen werden können, entspricht nicht den Intentionen des Gesetzgebers. Die Bestimmung dient nur als Grundlage für jene Geschäftsfälle, die zum Beispiel auf einer anderen Vertragswährung beruhen. Grundsätzlich besteht also eine Annahmepflicht für alle Euro-Banknoten.
Besteht eine Annahmepflicht für EUR-Münzen?
Gemäß § 8 Scheidemünzengesetz müssen bei einer einzelnen Zahlung Scheidemünzen von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) und der Münze Österreich AG (MÖAG) ohne Begrenzung, von den Gebietskörperschaften bis zu einhundert Stück und von allen übrigen Personen im Ausmaß von bis zu fünfzig Stück (davon Gedenkmünzen nur bis zu zehn Stück) angenommen werden.
Warum haben auch Monaco, San Marino und der Vatikan eigene Euro-Münzen eingeführt?
Nicht nur die 17 an der Währungsunion teilnehmenden Staaten, sondern auch die Kleinstaaten Monaco, San Marino und der Vatikan haben das Recht, festgelegte Kontingente an Euro-Münzen mit einer eigenen nationalen Rückseite zu prägen und auszugeben. Grund dafür ist die historische Bindung dieser Länder an Italien bzw. Frankreich.
Werden die Euro-Münzen bei der Bargeldbearbeitung nach nationalen Rückseiten sortiert?
Die Euro-Umlaufmünzen mit ihren verschiedenen nationalen Rückseiten sind im gesamten Euroraum gesetzliches Zahlungsmittel. Eine Rückfuhr in das jeweilige Ursprungsland wäre logistisch höchst aufwändig und auch gar nicht erwünscht, da der Euro nicht zuletzt ein Bindeglied zwischen den Völkern Europas darstellt.
Welche Bedeutung hat der Euro weltweit?
Der Euro hat sich sehr schnell als Weltwährung etabliert. Seit der Euro-Bargeldeinführung 2002 hat sich der Euro-Bargeldumlauf vervierfacht und mit Ende 2006 wertmäßig (zu Wechselkursen) bereits den US-Dollar überholt.
Immer mehr Länder halten Devisen in Euro. Trotz seines jungen Alters nahm der Euro Ende 2010 bei den weltweiten Devisenreserven schon mehr als 25% ein und lag somit auf Platz zwei hinter dem US-Dollar (etwa 62%). (Quelle IWF, EZ)
Der Euro ist in zahlreichen Ländern gesetzliches Zahlungsmittel. Darüber hinaus binden viele Staaten ihre Währung an den Euro. Immerhin 50 Länder orientieren sich bei ihrer Wechselkurspolitik am Euro.
Per April 2010 ist zwar der US-Dollar mit einem stetig leicht sinkenden Anteil von 85 % am Devisenmarkt weiterhin dominant. Der Euro ist mit 39 % allerdings klar zweitwichtigste Währung. (Die Darstellung folgt der Systematik der Veröffentlichung der BIZ. Da sich eine Währung im Devisengeschäft sowohl auf der Ankaufs- als auch auf der Verkaufsseite befinden kann, kann das maximale Volumen des Anteils einer Währung 100 % betragen, die Summe aller Währungen ergibt 200 %. Die Erhebung wird nur alle 3 Jahre durchgeführt.)
Kann ich meine 25 Euro Niob Münze mit einem Silberbad reinigen?
Nach Rücksprache mit der Münze Österreich wurde dies in Laborversuchen getestet und kann bedenkenlos durchgeführt werden.
Wer stellt eigentlich die 25 Euro Niob Münzen her?
Die Silbermünzen mit dem Niob-Kern werden von unserem Tochterunternehmen, der Münze Österreich AG (MÖAG), hergestellt. Technologischer Partner für das Metall und die Färbung ist der Tiroler Weltkonzern Plansee in Reutte. Niob ist ursprünglich grau, ein sehr junges Schwermetall (wurde erst Anfang des 19 Jhdts entdeckt) und zudem ein Rohstoff mit geringem Vorkommen (Hauptherkunftsland Brasilien). Die erste dieser äußerst innovativen Münzen wurde 2003 auf den Markt gebracht und zeigt als Motiv „700 Jahre Stadt Hall“. Seither erscheit jedes Jahr eine neue Ausgabe mit einer anderen Farbe des Niobkerns. Der Kern ist nicht eingefärbt, die Farbe entsteht durch Oxidation („Anodisches Oxidieren“) sowie Lichtbrechung und hängt damit von der exakten Dicke der Milliardstel-Millimeter dünnen Oxidschicht ab. Eine Münze besteht aus 9g Silber und 6,5 g Niob.
Welche Euro-Münzen (Umlauf- und Sammlermünzen) haben einen Bezug zu Tirol bzw. Vorarlberg?







5 Euro – Fussball Stürmer (2008)
Symbolisch für die länderübergreifende Austragung der Europameisterschaft ergänzen zwei 5-Euro-Stücke einander zu einem Blick in das Stadion. Das eine Euro-Stück zeigt Spieler im Zweikampf, die andere Münze einen Stürmer im Kampf um den Ball. Den Hintergrund bilden fahnenschwenkende Fans.
5 Euro – Tiroler Freiheit 1809 (2009)
Die Silbermünze stellt Andreas Hofer mit dem für ihn typischen breitkrempigen Hut dar. Neben ihm Giuseppina Negrelli, „Welschtiroler“ Frau Hauptmann, als Beispiel für die weniger bekannte Beteiligung von Frauen an der Volkserhebung.
10 Euro – Schloss Ambras (2002)
Andreas Zanaschka zeigt auf dieser Seite das Schloss, das Ferdinand II. von Tirol für seine geliebte bürgerliche Gemahlin, Philippine Welser, errichten ließ. Oben umspannt die Rundschrift REPUBLIK ÖSTERREICH das Bild.
20 Euro – Die Elektrifizierung der Bahn (2009)
Auf der Silbermünze ist eine Elektrolokomotive auf der Arlbergstrecke zu sehen. Hauptmotiv ist eines der schönsten Eisenbahnensembles der Alpenlandschaft: die Burg Wiesberg und die Trisannabrücke. Die Eisenbahnbrücke hoch wurde 1884 eröffnet und galt als das längste Stahltragwerk der Welt
20 Euro – Auguntum (2011)
Auf der Wertseite ist Kaiser Constantius II. dargestellt, während dessen Herrschaft Aguntum noch einmal eine große Zeit erlebte. Rechts unterhalb des Portäts befindet sich der Schriftzug Constantius II. Im Hintergrund zieht man die Mauerreste eines Tores aus dem Handwerksviertel Aguntums, dahinter erstrecken sich die Lienzer Dolomiten.
20 Euro – Brigantium (2012)
Die Silbermünze zeitg auf der Wertseite das Profil von Kaiser Valentinian I. Er ließ rund 370 n. Chr. das Kastell der Römer am Bodensee errichten. Das Motiv der zweiten Seite zeigt eine römische Hafenanlage. Im Vordergrund beobachten zwei Soldaten die Ausfahrt eines Kriegsschiffes.
25 Euro – 700 Jahre Stadt Hall (2003)
Die aus Niob gefertigte "Pille" wird auf der Rückseite gänzlich durch das Motiv des "Guldiners" ausgefüllt. Diese Münze, 1486 in Hall geprägt, beeinflusste als erster Taler der Welt die Währungspolitik und Münzgeschichte der Neuzeit. Im silbernen Außenring befindet sich der Rundtext: "700 Jahre Stadt Hall in Tirol".
Fragen zum Schilling …
Wieviele Schillinge sind in Westösterreich Ende 2012 noch im Umlauf?
Wieviele Schillinge wurden im Jahr 2012 umgetauscht?
Können auf Schilling lautende Brief- bzw. Stempel-Marken noch umgetauscht werden?
Welche Schilling-Banknoten kann ich noch umtauschen?
Sind abgelaufene Schilling-Banknoten wertlos?
Kann ich noch Schilling-Münzen umtauschen?
Wie viele Schillinge wurden insgesamt noch nicht umgetauscht?
Welche Schilling-Münzen (Umlauf- und Sammlermünzen) haben einen Bezug zu Tirol bzw. Vorarlberg?
Wieviele Schillinge sind in Westösterreich Ende 2012 noch im Umlauf?
In Tirol dürften aktuell mehr als 850Mio ATS nicht umgetauscht worden sein. Rein rechnerisch besitzt in Tirol somit jeder noch ungefähr 1.200 ATS. Würde man die in Tirol noch ausständigen Schillingscheine übereinander stapeln, so ergäbe dies einen Turm, der die zweifache Höhe der Europabrücke erreichen würde. In Vorarlberg wurden in etwa 275 Mio ATS noch nicht umgetauscht. Übereinander gestapelt ergäbe das drei Mal die Höhe des Panoramahauses in Dornbirn.
Wieviele Schillinge wurden im Jahr 2012 umgetauscht?
An unserem Standort in Bregenz wurden im vergangenen Jahr 14 Mio Schillinge (Gegenwert € 1 Mio) kostenlos umgetauscht. In Tirol waren es insgesamt 16 Mio Schillinge (Gegenwert € 1,1 Mio).
Können auf Schilling lautende Brief- bzw. Stempel-Marken noch umgetauscht werden?
Laut Auskunft der Post AG sind auf Schilling lautende Briefmarken wertlos und können weder gegen Bargeld noch gegen Euro-Briefmarken umgetauscht werden. Es gibt übrigens auch für Euro-Briefmarken kein Rücktauschrecht in Bargeld oder andere Marken.
Stempelmarken können noch eingereicht werden, und zwar mittels formlosen Antrag beim Finanzamt für Gebühren und Verkehrssteuern, Vordere Zollamtsstrasse 5, 1030 Wien (Telefon 01-711 25).
Welche Schilling-Banknoten kann ich noch umtauschen?
Insgesamt sind per Ende 2012 noch 8,8 Milliarden Schillinge (Gegenwert €640 Mio) nicht umgetauscht, davon entfallen mit 55 % etwas mehr als die Hälfte auf Banknoten. Der Großteil der Schillinge (mehr als 80 %) kann zeitlich und betraglich unbegrenzt sowie kostenlos bei der OeNB umgetauscht werden, weniger als ein Fünftel des gesamten ausstehenden Volumens entfällt auch Schilling-Banknoten mit einem Ablaufdatum. Die Motive und evtl. Ablaufdaten können Sie hier ersehen: Schillingumtausch und Bargeldservice
Sind abgelaufene Schilling-Banknoten wertlos?
Abgelaufene Banknoten (auch Vorgängerwährungen wie Gulden oder Kronen) können zwar nicht mehr durch die OeNB umgetauscht werden, sie sind aber möglicher Weise nicht wertlos. Es gibt sehr viele Sammler von altem Geld, daher kaufen z. B. Münzhändler oder Antiquariate manchmal solche Banknoten an. Außerdem gibt es im Internet Plattformen (z. B. ebay), wo ein reger Handel stattfindet. Der Wert richtet sich nach vielen Kriterien wie Seltenheit, Alter, Zustand, Echtheit etc. und unterscheidet sich von Fall zu Fall.
Kann ich noch Schilling-Münzen umtauschen?
Alle Münzen, die zum Ende der Schilling-Zeit auch gesetzliches Zahlungsmittel waren (also vom 1 Groschen Stück bis zur 500 Schilling Silbermünze), können ohne zeitliche Befristung und betragliche Grenze jeweils zum Nominalwert bei der OeNB umgetauscht werden.
Teilweise sind Münzen aufgrund ihres Silbergehaltes und des in letzter Zeit gestiegenen Silberpreises für Münzhändler attraktiv, die dann die Münze zu einem höheren Preis ankaufen (abhängig vom tagesaktuellen Silberpreis und dem Silbergehalt der Münze). Dies trifft insbesondere auf die Silbermünzen zu ATS 25,--, zu ATS 50,-- und zu ATS 100,-- zu, außerdem auch auf die seit Anfang der Siebziger Jahre nicht mehr als Zahlungsmittel gültigen Fünfer und Zehner (im Volksmund auch „Silber-Fünfer“ und „Silber-Zehner“ genannt) und den Maria-Theresien-Taler. Diese können Sie zum Beispiel bei dem in unserem Haus in Innsbruck befindlichen Schoeller Münzhandel oder anderen vor Ort tätigen Münzhändlern umtauschen. Die Ankaufspreise variieren bei den Anbietern, informieren Sie sich daher bitte vor dem Verkauf. Diese Münzhändler kaufen auch Goldmünzen an, bei diesen richtet sich der Preis ebenso nicht nach dem Nominale, sondern nach dem tagesaktuellen Goldkurs bzw. dem Goldgehalt.
Wie viele Schillinge wurden insgesamt noch nicht umgetauscht?
Mit Stand Ende 2012 befinden sich noch immer Schilling-Scheine und –Münzen im Wert von ATS 8,8 Milliarden bzw. EUR 640 Mio im Umlauf. Obwohl 97,5 % aller Schilling-Scheine zur Notenbank zurückgekommen sind, repräsentieren die verbleibenden 2,5 % einen Wert von ATS 4,9 MRD (bzw. EUR 355 Mio). Bei den Münzen wurden bisher erst 43 % zur OeNB zurückgebracht.
Von den gesamten noch nicht umgetauschten Schillingen können 82 % kostenlos und ohne zeitliches Limit bei der Nationalbank eingetauscht werden. Die restlichen 18 % entfallen auf zwei Banknoten mit einem zeitlichen Limit (1000 Schilling Schein mit dem Motiv „Erwin Schrödinger“ und 500 Schilling Schein mit dem Porträt von „Otto Wagner“), sie können noch bis 20. April 2018 kostenlos in Euro gewechselt werden.
Welche Schilling-Münzen (Umlauf- und Sammlermünzen) haben einen Bezug zu Tirol bzw. Vorarlberg?
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20 Schilling – Martinsturm in Bregenz, Vorarlberg (1990)
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20 Schilling – Gefürstete Grafschaft Tirol (1989)
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50 Schilling – Tiroler Freiheit (Andreas Hofer) (1959)
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50 Schilling – 600 Jahre Tirol bei Österreich (1963)
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50 Schilling – IX. Olympische Winterspiele 1964 Innsbruck (1964)
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50 Schilling – 300 Jahre Universität Innsbruck (1970)
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100 Schilling – XII. Olympische Winterspiele in Innsbruck 1976, 1. Ausgabe (1974)
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100 Schilling – XII. Olympische Winterspiele in Innsbruck 1976, 2. Ausgabe
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100 Schilling – XII.Olympische Winterspiele in Innsbruck 1976, 3. Ausgabe
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100 Schilling – XII. Olympische Winterspiele in Innsbruck 1976, 4. Ausgabe
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100 Schilling – 500 Jahre Münzstätte Hall (1977)
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100 Schilling – Arlberg Straßentunnel (1978)
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100 Schilling – Festspiel- und Kongreßhaus Bregenz (1979)
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500 Schilling – 175. Jahrestag des Tiroler Freiheitskampfes (1984)
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500 Schilling – 700 Jahre Stift Stams (1984)
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500 Schilling – 100 Jahre Bodenseeschiffahrt (1984)
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500 Schilling – 2000 Jahre Bregenz (1985)
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500 Schilling – 500 Jahre Haller Taler (1986)
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500 Schilling – 850 Jahre Benediktinerabtei St. Georgenberg-Fiecht (1988)
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500 Schilling – Alpenregion (1993)
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500 Schilling – Städte (1996)
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500 Schilling – Festung Kufstein (2001)
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500 Schilling – Schattenburg (2001)
Fragen zur Oesterreichischen Nationalbank …
Wie lautet die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer der Oesterreichischen Nationalbank?
Gibt es noch eine Nationalbank in Vorarlberg?
Wie lautet die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer der Oesterreichischen Nationalbank?
Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (UID) der Oesterreichischen Nationalbank lautet
ATU15348407. Nachdem die Filialen der OeNB rechtlich nicht selbstständig sind, gilt die UID für alle Standorte.
Wie lautet die Bankleitzahl und der Bank Identifier Code (BIC) der Oesterreichischen Nationalbank (Zweiganstalt West)?
Die Bankleitzahl der Oesterreichischen Nationalbank (Zweiganstalt West) lautet 00500, der Bank Indentifier Code (BIC) lautet NABAATWW. Nachdem die Filialen der OeNB rechtlich nicht selbstständig sind, gilt der BIC für alle Standorte.
Gibt es noch eine Nationalbank in Vorarlberg?
Mit 2004 erfolgte eine Reorganisation der Zweiganstalten der Oesterreichischen Nationalbank, die Zweigstellen in Bregenz und Innsbruck wurden zur Region West zusammengefasst. Um den BürgerInnen auch weiterhin den kostenlosen Umtausch von Schillingen zu ermöglichen, betreibt die OeNB nach wie vor am Standort Anton-Schneider-Strasse 12 in Bregenz eine Kasse. Das restliche Dienstleistungsangebot (z. B. Schulungen zu Sicherheitsmerkmalen oder zur Geldpolitik) steht ebenso in Vorarlberg zur Verfügung, wird aber von Innsbruck aus koordiniert.
Wem gehört die Oesterreichische Nationalbank?
Die Oesterreichische Nationalbank ist eine privatrechtliche Aktiengesellschaft und existiert seit 1816. Im ersten Halbjahr 2010 übernahm der Bund die restlichen Anteile (bis dahin wurden noch 30 % von Banken, Versicherungen, Kammern und Sozialpartner gehalten), er ist damit seither Alleinaktionär der Oesterreichischen Nationalbank.
Legt die Europäische Zentralbank bzw. die Oesterreichische Nationalbank für den Bargeldumlauf Quoten oder Limits fest?
Nein. Der Bargeldumlauf entsteht durch die Nachfrage der Unternehmer und Konsumenten und hängt damit von unterschiedlichen Faktoren wie z. B. von der Wirtschaftsentwicklung (Wachstum), saisonalen Unterschieden (z. B. ist zu Weihnachten ein hoher Bargeldbedarf gegeben) oder auch vom Zahlungsverhalten (Verbreitung und Nutzung von Kredit- bzw. Bankomatkarten am Point of Sale) ab. Aufgabe der Notenbanken ist es, diesen Bedarf der Wirtschaft und Privaten sowohl hinsichtlich der Quantität, der Stückelung (ob Scheine oder Münzen) sowie der Qualität zu erfüllen.
Allgemeine Fragen …
Darf man Bargeld in Österreich unbeschränkt ein- und ausführen?
Wo werden die meisten Fremdwährungskredite aufgenommen?
Wo finde ich einen Wechselkurs?
Muss meine Bank ein Geschäft durchführen?
Wo finde ich den aktuellen Eckzinssatz?
Wo finde ich den aktuellen Diskontsatz?
Was kann ich mit meinen Scheinen und Münzen tun, die mir aus dem Urlaub übrig geblieben sind?
Darf man Bargeld in Österreich unbeschränkt ein- und ausführen?
Die Ausfuhr von Bargeld aus Österreich ist – ebenso wie die Einfuhr – nach der österreichischen Rechtslage betraglich unbeschränkt möglich. Die entsprechenden Grundlagen dafür wurden in den Kundmachungen des Jahres 1991 und in weiterer Folge im Devisengesetz geschaffen (in dem auch die Kundmachungen I/91 und 2/91 aufgegangen sind). Eventuelle Einschränkungen zum Kapital- und Zahlungsverkehr aufgrund neu hinzu gekommener völkerrechtlicher Verpflichtungen sind aus den gesondert erlassenen Kundmachungen ersichtlich. Die zu Grunde liegenden europarechtlichen Vorschriften sind in den §§ 56 bis 60 EG-Vertrag vermerkt.
Bitte beachten Sie zusätzlich die unterschiedlichen devisenrechtlichen Rechtsvorschriften der anderen durch den Transfer berührten Länder, insbesondere der Nicht-EU-Länder. Informationen dazu können Sie entweder über die jeweiligen Vertretungen der Länder in Österreich (Botschaften, Konsulate) oder über die Homepage des Außenministeriums (http://www.bmaa.gv.at) erhalten.
Seit dem 15. Juni 2007 müssen bei der Ein- und Ausfuhr von Barmitteln (dazu zählen auch Inhaberpapiere, Reiseschecks und übertragbare Papiere wie Schecks, Wechsel und Zahlungsanweisungen) aus einem bzw. in ein Nicht-EU-Land Beträge ab EUR 10.000,– bei den zuständigen Behörden (in der Regel Zollbehörden) deklariert werden. Die Anmeldung muss in jenem EU-Land erfolgen, aus dem die Ausfuhr bzw. in welches die Einfuhr erfolgt. Diese Regelung basiert auf der Verordnung (EG) Nr. 1889/2005.
Wo werden die meisten Fremdwährungskredite aufgenommen?
Nirgendwo in Europa werden verhältnismäßig so viele Fremdwährungskredite aufgenommen wie in Österreich. Der Anteil der Fremdwährungskredite an den gesamten Krediten inländischer Nichtbanken lag Ende 2012 bei 14,5 % bzw. knapp 46,4 Milliarden Euro. Der Bestand reduzierte sich 2012 außerordentlich stark um über € 9,5 MRD bzw. 17 %.
Innerhalb Österreichs entfallen mit 10 bzw. 11% überdurchschnittlich hohe Anteile an den Fremdwährungskrediten auf die Bundesländer Tirol und Vorarlberg. Bei den Eurokrediten liegen Tirol und Vorarlberg vergleichsweise nur bei einem Anteil von 7,5% bzw. 4 % an den gesamten Euro-Direktkrediten in Österreich, was auch in etwa dem Anteil an der Wirtschaftsleistung oder der Bevölkerung entspricht.
Bei den von den Tiroler Banken vergebenen Direktkrediten beläuft sich der Anteil der Fremdwährungskredite nach 24 % (2011) nun auf 18 % (Stand absolut: € 4,6 MRD), bei den Vorarlberger Banken reduzierte sich der Anteil von 39 % auf 32 % (Stand: € 5,2 MRD). Womit rein rechnerisch in Tirol jeder fünfte und in Vorarlberg jeder dritte Kredit ein Fremdwährungskredit ist.
Wo finde ich einen Wechselkurs?
Die Europäische Zentralbank veröffentlicht täglich Referenzkurse für ca. 35 Währungen, diese sind hier zu finden: Tägliche Referenzkurse der EZB
Für alle anderen Währungen bietet die OeNB Monatsdurchschnittskurse an, welche Sie hier ersehen können: Zinssätze und Wechselkurse
Muss meine Bank ein Geschäft durchführen?
Eine Bank ist ein Dienstleistungsunternehmen und unterliegt keinem Kontrahierungszwang, muss also kein Geschäft abschließen. Es ist ihr daher möglich, auch ein Geschäft abzulehnen (z. B. An- oder Verkauf von Fremdwährungen, Umtausch von Schillingen in Euro, Zählen von großen Münzmengen oder Umtausch von großen Euro-Scheinen in kleinere oder in Münzen), ebenso kann eine Bank auch ihre Gebühren frei gestalten.
Wo finde ich den aktuellen Eckzinssatz?
Der sogenannte „Eckzinssatz“ ist Anfang der Neunziger Jahre ersatzlos ausgelaufen.
Wo finde ich den aktuellen Diskontsatz?
Hinweise auf den Diskontsatz finden sich sehr häufig in alten Verträgen. Der Diskontsatz wurde allerdings mit 1. Jänner 1999 rechtlich durch den so genannten Basiszinssatz abgelöst. Die Entwicklung des Basiszinssatzsatzes, der nun als Nachfolger des Diskontsatzes zu verwenden ist, finden Sie hier: Basis- und Referenzzinssätze
Was kann ich mit meinen Scheinen und Münzen tun, die mir aus dem Urlaub übrig geblieben sind?
Wenn Sie noch Scheine oder Münzen finden, die von einem Ihrer letzten Urlaube übrig geblieben sind, dann ist zuallererst zu unterscheiden, aus welchem Land diese stammen.
Ein Umtausch von Euro-Vorgängerwährungen (wie z. B. Mark, Lire, Drachmen oder Peseten) kann nur bei der Nationalbank des jeweiligen Landes erfolgen. Die Fristen und Adressen finden sie hier: Schilling-Umtausch und Bargeldservice
Banknoten und Münzen anderer Länder können Sie am ehesten bei Ihrer Hausbank umtauschen, wobei die Banken nicht verpflichtet werden können, Fremdwährungen anzukaufen. Dies wird vor allem oft bei Münzen der Fall sein, hier empfiehlt sich ein vollständiger Verbrauch im jeweiligen Urlaubsland.
Wie sind meine Einlagen in Österreich gesichert?
Kreditinstitute (KI), die sicherungspflichtige Einlagen entgegen nehmen, haben der Sicherungseinrichtung im Rahmen ihres Fachverbandes anzugehören, alle diesem Fachverband angehörenden KI müssen aufgenommen werden. Die Zugehörigkeit zur Einlagensicherung ist Voraussetzung für die Konzession. Gehört ein KI der Sicherungseinrichtung nicht an, erlischt seine Berechtigung (Konzession) zur Entgegennahme von Einlagen.
Gesicherte Einlagen sind u. a. Guthaben auf Konten oder Sparbüchern (auch Bausparguthaben) in Euro bzw. in der Währung eines EWR-Mitgliedslandes (Schweizer Franken wären gesichert, da Liechtenstein zum EWR gehört). Bis zum 31. Dezember 2009 war der Schutzumfang aufgrund einer österreichischen Sonderlösung aus dem Herbst 2008 betraglich unlimitiert, ab Jänner 2010 ist bei natürlichen Personen eine Höchstgrenze € 100.000,- vorgegeben, die pro Einleger und pro KI gilt. Es gibt bei natürlichen Personen keinen Selbstbehalt.
Diese Regelungen gelten seit 1.1.2011 auch analog für nicht natürliche Personen. Eine Ausnahme besteht hier nur für große Kapitalgesellschaften.
Die entsprechenden Regelungen zur Einlagensicherung finden sich im § 93ff sowie § 103h und k des Bankwesengesetzes, welche Sie in aktueller Form hier nachlesen können: http://www.ris.bka.gv.at/bundesrecht/. Im Besonderen wird auch auf www.einlagensicherung.at verwiesen, wo Sie ergänzende Informationen erhalten können.
Es steht Banken bzw. Bankengruppen grundsätzlich auch frei, Ihren gesamten Kunden eine höhere Absicherung anzubieten.
Wird eine Bank im Wege der EWR-Niederlassungs- oder Dienstleistungsfreiheit in Österreich tätig (Niederlassungsfreiheit wäre über eine Filiale, Dienstleistungsfreiheit z. B. über das Internet), dann unterliegt sie im Einlagensicherungsbereich den Bestimmungen des Herkunftslandes. Der wesentliche Unterschied zur österreichischen Einlagensicherung liegt vor allem darin, in welchem Land die Forderung geltend gemacht werden muss.
Das Anlage suchende Publikum ist durch Aushang im Kassensaal über die für die Sicherung der Einlagen geltenden Vorschriften (gegebenenfalls auch ausländische Vorschriften) zu informieren. Jedem Einleger ist eine Information in deutscher Sprache schriftlich und kostenlos auszuhändigen, die in leicht verständlicher Form Angaben über die Sicherungseinrichtung sowie über Höhe und Umfang der Deckung enthält. Dies gilt auch für KI, die im Wege des freien Dienstleistungsverkehrs in Österreich tätig werden.
Von der Einlagensicherung nicht betroffen sind Wertpapierdepots, da hier die Bank nur als Verwahrer auftritt und das Vermögen des Kunden abgesondert vom Vermögen der Bank ist.
Schuldverschreibung (Anleihen) fallen nicht unter die Einlagensicherung, für sie gelten die in den Emissionsbedingungen festgeschriebenen Regelungen.
Warum reagieren die Spar- und Kreditzinsen nicht immer im gleichen Ausmaß, wenn die Europäische Zentralbank die Leitzinsen erhöht bzw. senkt?
Die EZB kann mit einer Erhöhung bzw. Senkung dem Markt ein Signal geben bzw. auch deutlichen Einfluss nehmen, die Veränderungen in den Spar- und Kreditzinsen hängen allerdings von vielen Faktoren ab. Unter anderem von der Geschäftspolitik und dem Geschäftsmodell der jeweiligen Bank sowie von deren Kundenstruktur. Zudem aber unter anderem auch von der allgemeinen Wirtschaftslage, dem Wettbewerbsumfeld sowie der zukünftigen Einschätzung. Spar- und Kreditzinsen sind zudem normaler Weise an die Entwicklung eines Referenzzinssatzes gebunden, in der Regel wird der EURIBOR-Zinssatz als Indikator verwendet. Dieser Zinssatz spiegelt den Preis für den Geldverleih von Geschäftsbanken untereinander, entsteht frei am Markt nach Angebot und Nachfrage und schwankt täglich. Am häufigsten wird der EURIBOR für Ausleihungen über 3 Monate verwendet.
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