Sammlungen

Münzensammlung

 

Die Münzensammlung wurde seit den 1950er-Jahren gezielt angelegt. Heute gehört sie mit rund 30.000 Objekten zu den größten numismatischen Sammlungen Österreichs. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Währungsgeschichte des österreichischen Raumes. Neben habsburgischen Prägungen bilden daher Münzen des Erzbistums Salzburg einen besonderen Sammlungsschwerpunkt.
Im Lauf der Zeit wurde das Sammlungskonzept auf die europäische Geldgeschichte sowie wichtige Schlüsselstücke aus aller Welt ausgedehnt. Hier ist besonders auf die umfassende Sammlung Venezianischer Dukaten zu verweisen.
Der zeitlich von der Antike bis zur Gegenwart reichende Bestand wartet mit vielen Raritäten und Unikaten auf. Zu diesen Highlights zählen neben dem einzigen bekannten Goldgulden Herzog Leopolds III (1365-1386) unter anderem ein Salzburger Rübentaler von 1504, ein Löwentaler von Fürsterzbischof Colloredo (1790) sowie ein 100 Dukatenstück Kaiser Ferdinands III. (1629) und die 100 Schilling "Mariazeller Madonna" von 1938.



Sammlung historischer Banknoten

Die Sammlung historischer Banknoten umfasst die von der Oesterreichischen Nationalbank und ihren Rechtsvorgängern seit 1816 ausgegeben Banknoten. Dazu zählen Gulden-, Kronen- und Schillingbanknoten, Alliierte Militärschilling, die während des 3. Reichs in der Ostmark umlaufenden Reichsmark – sowie Reserve- und Musternoten der Schillingära.

 

Nähere Informationen sowie Abbildungen finden Sie hier:

 

Österreichische Banknoten 


Sammlung Zeichnungen und Entwürfe

Seit der Gründung der Oesterreichischen Nationalbank 1816 waren zahlreiche namhafte österreichische Künstlerinnen und Künstler, wie z. B. Koloman Moser, Gustav Klimt, Ferdinand Kitt, Berthold Löffler u. a. m., im Rahmen der Banknotenproduktion für die OeNB tätig. Außer einer Vielzahl von Originalzeichnungen und Entwürfe finden sich hier u. a. auch Probedrucke und Papierproben.

 

Künstlerinnen und Künstler seit 1816


Druck- und Produktionstechnik

Vor allem technikgeschichtlich interessant und Österreichweit einzigartig ist der Bereich der Druck- und Produktionstechnik; er beinhaltet Druckplatten seit 1816, Glasnegative, Filme, Siebe etc.


Sammlung Aktien und Wertpapiere

Eine wirtschaftsgeschichtlich interessante Objektgruppe sind Aktien und Wertpapiere. Die Sammlung beinhaltet eine Reihe historischer in- und ausländischer Wertpapiere, deren Highlight sicher die beiden 1819 auf Ludwig van Beethoven ausgestellten Aktien der privilegirten Oesterreichischen Nationalbank bilden.


Sammlung historischer Fälschungen

Zu einer der Aufgaben der Nationalbank gehört die Bekämpfung von Falschgeld in Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden. Zu diesem Zweck wurden und werden Belegexemplare von aufgegriffenen Fälschungen aufgehoben. Dafür nicht mehr benötigte historische Fälschungen von Stadt-Banco-Zetteln (ab 1800, napoleonische Fälschungen) sowie österreichischer Banknoten seit 1816 (z. B. Bohr’sche Fälschungen) wurden in die Museumssammlung eingegliedert.


Museale Sammlung

In der so genannten "Musealen Sammlung" sind unterschiedliche Objektgruppen gebündelt. Sie enthält zahlreiche Unikate und seltene Beispiele von Papiergeld, wie z. B. verschiedene Ausgaben von Stadt-Banco-Zetteln und Banknoten-Formularen. Darüber hinaus findet sich hier ein reicher Bestand an Staatsnoten, Münz- und Kassenscheinen, österreichischen und deutschen Notgeldscheinen sowie ausländischen Banknoten.


Alternative Zahlungsmittel

Hinter diesem Sammlungstitel verbirgt sich der vielfältigste Bestand mit den ältesten Objekten. So reicht der Bogen von prämonetären Zahlungsmitteln, wie bronzezeitlichen Sicheln, Hundezähnen und Muschelgeld über historische Barren, bis hin zum Plastikgeld unserer Tage. Aber auch halboffizielle, nur eingeschränkt gültige Zahlungsmittel, wie Fabriksmarken, Notmünzen und Ähnliches finden sich hier.