Stipendien

Klaus-Liebscher-Preis

Für wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Wirtschafts- und Währungsunion und der europäischen Integration. Für junge Wissenschafterinnen und Wissenschafter aus EU-Mitgliedstaaten und EU-Kandidatenländern.

Aufruf zur Einreichung wissenschaftlicher Studien

für den Klaus-Liebscher-Preis 2013

Der Klaus-Liebscher-Preis wurde im Jahr  2005 anlässlich des 65. Geburtstags des damaligen OeNB-Gouverneurs in Anerkennung seines Engagements in Zusammenhang mit der Teilnahme Österreichs an der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) und der europäischen Integration ins Leben gerufen.

 

Der Preis wird an junge Ökonominnen und Ökonomen (Stichtag: Geburtsdatum nach dem 31.1.1978) aus EU-Mitgliedstaaten bzw. EU-Kandidatenländern für zwei herausragende wissenschaftliche Arbeiten zu Themen der WWU bzw. der europäischen Integration vergeben. Der Preis ist mit 10.000 EUR pro Studie dotiert und wird im Rahmen der jährlich stattfindenden Volkswirtschaftlichen Tagung der OeNB überreicht. Von den Preisträgerinnen und Preisträgern wird erwartet, dass sie die wesentlichen Erkenntnisse ihrer Studien im Rahmen dieser Tagung präsentieren.

 

Teilnahmevoraussetzung ist, dass die in deutscher oder englischer Sprache verfassten Arbeiten bis spätestens 31. Jänner 2013 bei der OeNB eingereicht werden. OeNB-Gouverneur Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny ist Vorsitzender der Fachjury. Die Arbeiten sind unter dem Kennwort „Klaus-Liebscher-Preis 2013“ an Herrn Dr. Martin Summer, Abteilungsleiter der Abteilung für volkswirtschaftliche Studien, cc: Dr. Beate Hofbauer zu e-mailen. Weitere Details siehe Teilnahmebedingungen.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Herrn Dr. Summer, Abteilungsleiter der Abteilung für volkswirtschaftliche Studien.



Dr. Beate Hofbauer-Berlakovich 

Tel.: (+43-1) 404 20-7205

Fax: (+43-1) 404 20-7299

Bisher wurde der Klaus-Liebscher-Preis an folgende Ökonominnen und Ökonomen verliehen:


2012

  • Harald Oberhofer für seine Arbeit "Firm Growth, European Industry Dynamics and Domestic Business Cycles"


2011


2010


2009


2008


2007

  • Harald Badinger für seine Arbeit „Has the EU’s Single Market Programme Fostered Competition? Testing for a Decrease in Markup Ratios in EU Industries”
  • Gert Peersman für seine Arbeit „The Relative Importance of Symmetric and Asymmetric Shocks: The Case of United Kingdom and Euro Area”


2006

  • Petra Geraats für ihre Arbeit „The Mystique of Central Bank Speak”
  • Marek Jarocinski für seine Arbeit „Responses to Monetary Policy Shocks in the East and the West of Europe: A Comparison”


2005

  • Ester Faia für ihre Arbeit „Financial Differences and Business Cycle, Co-Movements in a Currency Area”
  • Federico Ravenna für seine Arbeit „The European Monetary Union as a Commitment Device for New EU Member States”