Presseaussendung


Auch so hätten unsere Banknoten aussehen können…

14. 9. 2004. 44 Entwürfe des EURO-Banknotenwettbewerbes 1996 im Geldmuseum der OeNB



Das Geldmuseum der Oesterreichischen Nationalbank zeigt in der Ausstellung „Der Euro im Entwurf“ die Entwürfe des Euro-Banknotenwettbewerbes von 1996. Insgesamt hatten 29 Designer, die von 14 Zentralbanken aus der Europäischen Union nominiert wurden, 44 Entwürfe eingereicht. Den Designern standen zwei Themen, nämlich „Zeitalter und Stile in Europa“ oder „modern/abstrakt“, zur Auswahl. Die vorgeschlagenen Sujets reichten von Einhorn und Walflosse über mathematische Formeln und das ABC bis zu Shakespeare und Goethe. 

Das Ergebnis des Wettbewerbes kennt jeder. Der Entwurf der EURO-Banknoten, welcher aus dem Wettbewerb 1996 auf Grundlage des Votums einer unabhängigen Fachjury sowie der Ergebnisse einer europaweiten Umfrage ausgewählt wurde, stammt von Robert Kalina, dem Banknoten-Designer der Oesterreichischen Nationalbank. Robert Kalina thematisierte auf den Banknoten die Baustile europäischer Kulturepochen mit Fenstern und Toren auf der Vorderseite als Symbol für den europäischen Geist der Verbundenheit sowie Brücken auf der Rückseite, die die enge Zusammenarbeit zwischen den EURO-Ländern darstellen.  

Durch die gemeinsame Währung und das Euro-Bargeld ist es gelungen, ein im Alltag stets präsentes Zeichen für unsere europäische Identität zu schaffen. „Für rund 300 Mio. Menschen aus 12 Ländern Europas sind die EURO-Banknoten seit dem Jahr 2002 zum täglichen Zahlungsmittel geworden“, betont Gouverneur Dr. Liebscher. Banknoten, eines der meist verbreiteten Produkte der Gebrauchsgrafik, sind seit jeher wichtige Träger der Identität einer Gesellschaft. Insgesamt wurden ca. 14,5 Milliarden Euro-Banknoten, davon rund 550 Millionen Stück in Österreich, gedruckt. Die Banknote kann damit als Massenkunstprodukt im Spannungsfeld zwischen den notwendigen Vorgaben sowie Erfordernissen und deren freien künstlerischen Gestaltung gesehen werden! 


Ausstellung „Der Euro im Entwurf“
15.September 2004 bis 4. Februar 2005
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr
Geldmuseum der Oesterreichischen Nationalbank, Otto-Wagner-Platz 3, 1090 Wien
Eintritt frei, Führungen für Gruppen (kostenlos)


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Der Blick hinter die Fassaden

Wann: Dienstag bis Freitag, 20. 9. 2004 bis 3. 2. 2006

Wo: Geldmuseum der Oesterreichischen Nationalbank; Eintritt frei, Führungen für Gruppen (kostenlos)

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