Geldpolitische Ziele


Das oberste Ziel der Geldpolitik ist die Preisstabilität. Die Preisstabilität ist als Rahmenbedingung des Wirtschaftsgeschehens von zentraler Bedeutung. Sie sorgt für stabile und berechenbare Verhältnisse, unter denen die Konsumenten und Unternehmen ihre ökonomischen Entscheidungen treffen können, und wirkt sich damit positiv auf die Wirtschaftsaktivität und den Beschäftigungsstand aus. Zur Umsetzung des Zieles der Preisstabilität und zur Beurteilung der Zielerreichung bedarf es einer quantitativen Definition der Preisstabilität. Die Geldpolitik beeinflusst kurzfristig auch die Konjunktur. Dies erfolgt beispielsweise durch eine Leitzinsanhebung, wenn in einer Hochkonjunkturphase die Wirtschaft „zu überhitzen“ droht und damit wiederum die Preisstabilität gefährdet ist, oder durch eine Leitzinsabsenkung, wenn in einer Rezessionsphase Investitionen und Konsum schwach sind. (Siehe Geldpolitik und Konjunktur)

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