Die Abteilung für die Analyse wirtschaftlicher Entwicklungen im Ausland (AUSA) analysiert volkswirtschaftliche Entwicklungen mit den geographischen Schwerpunkten Westeuropa bzw. Euroraum sowie Zentral-, Ost- und Südosteuropa. Daneben werden im Rahmen der Analyse globaler Trends auch andere Wirtschaftsräume wie die USA, Asien sowie die GUS-Republiken regelmäßig beobachtet.
Die Referenten bringen ihr spezifisches Fachwissen zu diesen Ländern bzw. Wirtschaftsräumen mittels analytischer Beiträge und Forschungsaktivitäten in nationalen und internationalen Expertengremien, den OeNB-Publikationen
Geldpolitik und Wirtschaft und Finanzmarktstabilitätsbericht und in externen Fachpublikationen ein.
Die OeNB-Publikation Focus on European Economic Integration wird von der AUSA inhaltlich und redaktionell betreut. Die AUSA erstellt halbjährlich für die wichtigsten zentral- und osteuropäischen Länder und Russland eine Konjunkturprognose, die auch als externe Annahme in die Projektionen des Eurosystems einfließt.
Die AUSA veranstaltet jährlich im Herbst die
Conference on European Economic Integration (vormals Ost-West-Konferenz) sowie quartalsweise das East-Jour-Fixe und betreut die Informationsplattform Zentral- und Osteuropa ceec.oenb.at. Die Koordinierung der Technischen Kooperation der OeNB mit Notenbanken aus Zentral- und Osteuropa sowie den GUS-Republiken obliegt ebenso der AUSA wie sämtliche inhaltliche Agenden des Joint Vienna Institute, eines Ausbildungsinstituts für mittel- und osteuropäische Reformländer mit Sitz in Wien.
Der Sprachendienst der OeNB ist ebenfalls in der AUSA angesiedelt. Zu seinen Aufgaben zählen unter anderem die Übersetzung von OeNB-Publikationen und die Betreuung einer Terminologiedatenbank zum Zentralbankwesen www.oenb.at/dictionary. Darüber hinaus ist der OeNB-Sprachendienst in die Übersetzung von EZB-Publikationen ins Deutsche eingebunden.